Montag, 21. Juli 2014

Sebastian Fitzek Der Augenjäger

Hey,

es ist mal wieder soweit, ich stelle euch eines meiner „frisch“ gelesenen Bücher vor. Okay, so frisch ist es nicht durch aber egal -. Es gibt trotzdem eine Rezession.


Sebastian Fitzek Der Augenjäger





Preis:
Taschenbuch: 9,99€
Kindle: 9,99€
Verlag: Knaur
Meine: Droemer
ISBN-13: meins: 978-3-426-19881-0
Knaur: 978-3426503737

Weitere Bücher: 
DerAugensammler(direkter Vorgänger) , Der Nachtwandler, Der Seelenbrecher
Klappentext:
„ Blind vor Angst
Er zählt zu den besten Augenchirurgen der Welt.
Ein Meister im Operationssaal.
Nachts aber widmet er sich besonderen Patientinnen: Er verschleppt sie in seinen Klinikkeller und öffnet ihnen die Augen – im wahrsten Sinne des Wortes …“


Kurzbeschreibung: „Dr. Suker ist einer der besten Augenchirurgen der Welt. Und Psychopath. Tagsüber führt er die kompliziertesten Operationen am menschlichen Auge durch. Nachts widmet er sich besonderen Patientinnen: Frauen, denen er im wahrsten Sinne des Wortes die Augen öffnet. Denn bevor er sie vergewaltigt, entfernt er ihnen sorgfältig die Augenlider. Bisher haben alle Opfer kurz danach Selbstmord begangen. 
Aus Mangel an Zeugen und Beweisen bittet die Polizei Alina Gregoriev um Mithilfe. Die blinde Physiotherapeutin, die seit dem Fall des Augensammlers als Medium gilt, soll Hinweise auf Sukers nächste „Patientin“ geben. Zögernd lässt sich Alina darauf ein - und wird von dieser Sekunde an in einen Strudel aus Wahn und Gewalt gerissen ...“


Dieses Buch war sozusagen mein erster Fitzek. Ich hatte „meine“ Version bei Jokers für 4-5€ gekauft. Hatte mich wirklich sehr darauf gefreut, weil der Klappentext so schaurig interessant klang. Die Kurzbeschreibung habe ich zu diesem Zeitpunkt ignoriert, denn sonst hätte ich gewusst dass es sich um den zweiten Teil einer „Augen“ Reihe von Fitzek handelt.
Ich war tatsächlich „enttäuscht“ als mir bereits im Vorwort in diesem Buch eine Warnung ausgesprochen wurde. Eine Warnung, dass ich lieber erst den „Augensammler“ lesen sollte und dann erst den Augenjäger. Nicht weil der Augenjäger, laut Autor, nicht alleine für sich stehen könnte – laut Autor sollte auch dies möglich sein, nur man würde sich selbst sozusagen Spoilern. Also der erste Band wäre weniger interessant.
Ich hab also wie gewollt, das erste Buch gelesen. Ich kann dies auch wirklich JEDEM empfehlen. Hört auf die „Warnung“. Denn klar, der Roman kann auch für sich alleine stehen – allerdings macht es das lesen und verstehen einfacher wenn man weiß was zuvor passiert ist.
Wenn man dies weiß, ja, dann startet man Gefühlt „mitten drin“ genauso Action geladen wie der erste Band aufhörte beginnt der neue Band.
Bereits zu Anfang stockt einem förmlich der Atem.
Man begleitet einige der „alten“ Akteure in dem Buch die man schon aus dem Augensammler kennen gelernt hat. Man spürt dass einige bzw. so ziemlich alle, sich weiter entwickelt haben. Schon allein die Art wie sie teilweise reagieren, zeigt gut auf das der „letzte“ Fall nicht spurlos vorbei gegangen ist.
Ich fand dieses Buch sehr spannend und habe es mit Freude durch gelesen. Zwar gab es hier und da, ein paar Stellen bei denen man getrost auch etwas „schneller“ hätte vorankommen können. Aber nichts desto trotz war bei mir immer ein sehr hoher Spannungsbogen vorhanden.

Denn man möchte endlich verstehen, sowohl die Beweggründe des Augenjägers als auch die des Augensammlers.

Fazit

4/5

Ich hab mich schwer getan. Ich finde dieses Buch wirklich extrem klasse. Es ist spannend, fesselnd und am Ende extrem überraschend. Aber, es kommt eben nicht ganz an den Vorgänger heran.
Es lässt sich wirklich sehr schnell durchlesen, da es sehr spannend ist (ich hab es innerhalb von einem Tag durch gehabt) – aber hier und da, fehlt der Pepp aus dem letzten Buch.
Es passiert in diesem Buch gegen Ende etwas „verwirrendes“ man hat das Gefühl schließlich nicht mehr mitzukommen. Erst nach und nach lösen sich die Schleier, auch wenn man es womöglich SO nicht gewollt hatte.
Das Ende ist grandios, wenn man das sagen kann – für einen Psychothriller. Es ist ein Ende, wie ich es noch nie in einem Buch zuvor hatte.
Denn ich merkte plötzlich, dass nicht alles so endet wie ich es eigentlich gerne hätte. Aber so wie es am Schluss ist, so passt es eben doch am besten.

Liebe Grüße
Kerstin



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