Donnerstag, 15. Mai 2014

Text Rohfassung

Hey,

Heute, während ich schlafe bekommt ihr mal wieder „was anderes“ zu Gesicht… ihr dürft einen „Teilausschnitt“ aus einem neuen kleinen Versuch des Geschreibsels lesen… Ich habe zurzeit drei Texte laufen und bin teilw. Noch dabei die richtige Tonlage zu finden… Aber na ja, seht es als Rohfassung. Zumal ich mir bis jetzt immer noch nicht sicher bin das ich in dieser „Ich“ – Erzählform bleiben will. Ich Lese sehr selten Bücher die in solchem Stiel gehalten sind und habe auch keine Erfahrung damit ob man das tatsächlich auf einen langen Zeitraum durchhält.
Und ganz wichtig: Ob es einen als Leser nicht irgendwann „nervt“ alles durch die Augen einer anderen Person zu sehen… mh, ja das ist mein einziger Text der in Ich Form erzählt wird, alles andere ist aus der Wissenden Perspektive geschrieben das fällt mir recht leicht… leichter jedenfalls, aber bei dieser „Geschichte“ ist irgendwie der richtige Tonfall eine Ich Form… na ja, genug geredet… viel spaß für alle die Lust am Lesen haben…
Und ja, es ist gewollt das ihr nicht den „richtigen“ Anfang habt sondern ein Teilstück habt das irgendwo ist nur nicht am Anfang.
Ob der untenstehende Text übrigens überhaupt „übernommen“ wird ist jetzt mal was ganz anderes, WENN wird daran natürlich noch viel mehr gefeilt, ist ja auch nur eine „Rohfassung“


 
Wenn man Kindern sagt sie sollen nicht mit dem Feuer spielen – was tun sie dann?
Eben der erste Griff geht Richtung Feuerzeug und schon ist es in der Hosentasche verschwunden.
Vielleicht war das bei mir und Robby auch so. Vielleicht waren es die vielen Worte meiner Familie die mich immer wieder in seine Arme trieben, tiefer und tiefer.
Vielleicht war ich auch einfach nur naiv. Dachte man könne Männer verändern, aber am Ende läuft es immer darauf hinaus – das es die Frau ist die sich verändert.
Mit Robby habe ich mich mehrmals verändert.
Wahrscheinlich gehört das zu einer Beziehung dazu, vielleicht aber auch nicht.
Vielleicht hält eine Beziehung nur dann Stand wenn wir uns selbst treu bleiben uns nicht ständig anpassen.
Ich konnte ja zwei Jahre bevor wir uns trafen nicht Ahnen das es Robby sein würde der mich umbringt.

Klingt wie in einem schlechten Kinofilm oder? So das klassische Bild, das tote Mädchen – umgebracht von ihrem Freund oder Ex-Freund, Ex-Mann oder noch Mann weil er ans Geld will.
Bei Robby und mir ist das etwas anders, wir hatten wegen unseren Studium ja beide kein Geld – also war da nichts was er hätte haben wollen.
Die Antwort ist er mir bis heute schuldig.
Sie achten ziemlich darauf das man sich zumindest daran hält, wenn man schon meint seinen Familien einen Besuch Abstatten zu müssen so darf man nicht zu den Tätern.
Ja, ich hab’s versucht. Nicht weil ich mich Rächen wollte – dazu war ich zu dem Zeitpunkt nicht in der Lage.
Nein viel mehr weil ich es sehen wollte, ich wollte sehen wie er damit umgeht.
Sie haben es nicht zugelassen, das wiederspräche den Verdammten Regeln.
Man sollte ja meinen wenn man Tot ist gibt es keine Regeln mehr, aber gefühlt gibt es noch mehr als im Leben.
Vielleicht sollte man deswegen jeden Augenblick so genießen als seihe es der letzte – weil man danach nur noch mehr schuften und Ackern muss.
Ihr wollt jetzt bestimmt wissen wie es war, das sterben wie er es getan hat – oder?
Tja, das ist das Problem. Das erste das man vergisst ist das Wie.
Es legt sich dieser beunruhigende Schatten auf die Erinnerung, der, der mehr und mehr Erinnerungen verdeckt. Der unsere Gefühle abschwächt. Der graue Schatten der uns von den Lebenden unterscheidet, mal abgesehen von einem Körper aus Fleisch und Blut und dem schlagen des Herzens.
Ich habe kaum noch Erinnerungen an den Abend, ich weiß noch wie ich nach Hause kam – nach dieser langen Schicht, die Füße taten mir noch Weh vom vielen laufen.
Danach ist es schwarz oder viel mehr grau oder besser gesagt, ich sehe zwar dass irgendetwas passiert aber ich sehe nicht was. Die Bilder sind auf Vorspulmodus und zwar so schnell das man nichts erkennt.
Im nächsten Augenblick stehe ich vor meinem eigenen Körper, ich spüre wie der Regen auf meine Haut prasselt, jedoch umso länger ich auf meinen Körper blicke umso unwirklicher wird es. Ich starre mich einfach nur an, ich wusste es sofort. Ich wusste dass ich Tot war.
Auch wenn mir damals die ziemlich dumme Frage rausgerutscht ist, warum ich mich selbst von außen anstarren kann.
Die Antwort erfolgte – und wäre ich nicht schon Tot gewesen hätte sie mich wohl zu Tode erschreckt weil sie so plötzlich und völlig unvorbereitet kam. So gänzlich ohne Feingefühl. „ Weil du Tot bist“
Das war das erste Mal das ich Mika begegnete und ich auch hier weiß ich noch meinen ersten Gedanken: „ dieser kleine Gnom ist verdammt unsympathisch“




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